Das Jahr 2025 war kein leichtes Jahr. Zwei Hunde gingen verloren: Gina und Lord Cameron. Solche Verluste hinterlassen Spuren, unabhängig davon, wie viel Erfahrung man mit Hunden hat. Sie verändern den Alltag, die Struktur und auch den Blick auf vieles. Dieser Teil des Jahres war schmerzhaft und belastend, daran gibt es nichts zu relativieren.
Gleichzeitig gab es auch konstruktive Entwicklungen. Mit der Gründung von Per-Cani ist etwas entstanden, das über den einzelnen Hund hinausgeht. Es steht für Haltung, Erfahrung und den Versuch, Wissen strukturiert weiterzugeben. Das ist keine Kleinigkeit und auch kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von Konsequenz und langer inhaltlicher Arbeit.
Gesundheitlich war das Jahr ebenfalls nicht unproblematisch. Einschränkungen machen sich bemerkbar und fordern Aufmerksamkeit. Sie erinnern daran, dass Belastbarkeit nicht selbstverständlich ist und dass man Prioritäten setzen muss, ob man will oder nicht.
Umso bemerkenswerter ist, dass es im privaten und menschlichen Bereich insgesamt gut läuft. Beziehungen sind stabil, der Austausch trägt, und es gibt Rückhalt. Das ist kein Nebenaspekt, sondern ein zentraler Faktor, um mit Verlusten, Verantwortung und neuen Projekten umgehen zu können.
2025 war damit ein Jahr mit deutlichen Brüchen, aber auch mit Substanz. Kein gutes Jahr im einfachen Sinn, aber eines, das getragen hat und aus dem sich weiterarbeiten lässt.
