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Gina, Roland und Cameron (Sommer 2022)

Komm, lass uns jagen!

Das Richtige für dich und deinen Hund.

Willkommen.
Mein Anliegen ist es deinem Hund Gutes zu tun.

Intro

Wie oft hat dein Hund schon vor dir gestanden und sinngemäß diesen Satz gesagt:

Komm, lass uns jagen!

Sehr wahrscheinlich hast du ihn nicht verstanden und bist ihm die Antwort schuldig geblieben. Also entscheidet er sich selbst und geht eben allein.

Vieles von dem, was dein Hund tut und wie er sich verhält, hat seinen Ursprung im Jagdverhalten. Stöckchen holen, über Wiesen rennen, Fahrräder oder Jogger verfolgen, hinter oder mit anderen Hunden rennen und natürlich das Verfolgen von Wild – all das ist Jagd. Auch Hüten und Treiben, etwa bei Schafen, beruhen auf denselben biologischen Grundlagen. Es ist kein erlerntes Fehlverhalten, sondern ein tief verankerter Instinkt. Jagdverhalten steckt dem Hund im Blut und in den Genen. Es gehört zu ihm.

Dieser Instinkt lässt sich nicht entfernen oder abgewöhnen und muss es auch nicht. Instinkte lassen sich nicht abschalten, aber sie lassen sich lenken und in kontrollierte Bahnen bringen. Genau hier liegt der Schlüssel für ein entspanntes Zusammenleben.

Wie stark der Jagdtrieb ausgeprägt ist, hängt sowohl von der Rasse als auch vom Individuum ab. Manche Hunde bringen genetisch eine hohe Motivation mit, andere deutlich weniger. Darauf zu hoffen, dass der eigene Hund davon möglichst wenig abbekommen hat, ist jedoch keine Strategie. Verantwortung beginnt dort, wo Verständnis einsetzt.

Am Anfang war der Hund

Wie alles begann

Mein Leben wurde von frühester Jugend an von Hunden begleitet. Der Onkel war Jäger, Freunde hatten Hunde, mit denen man spazieren gehen konnte, und auch in der eigenen Familie gehörten Hunde immer selbstverständlich dazu. Hunde waren nie etwas Besonderes, sondern immer Teil des Alltags. Genau das hat meinen Blick auf sie geprägt.

Den entscheidenden Schubs bekam ich im Jahr 1995. Mit meiner Neufundländer-Hündin Jana kam erstmals die Frage auf, nicht nur einen Hund zu haben, sondern gemeinsam eine Aufgabe zu übernehmen. Auf der Suche danach stieß ich auf die Johanniter und trat der Hundestaffel bei. Rückblickend weiß ich, dass die Ausbildung nicht optimal war. Dennoch entwickelte sich Jana zu einem brauchbaren Rettungshund für Fläche. Vor allem aber begann ich damals, genauer hinzuschauen.

Irgendwann wurde mir klar, dass da noch mehr sein musste. Mehr Verständnis, mehr Wissen, mehr Tiefe. Es folgte eine Reihe von Weiterbildungen, unter anderem in Massage, Stresspunkt-Massage, manueller Lymphdrainage, Lernpsychologie sowie im Arbeiten mit dem Tensor. Dazu kamen weitere kleinere Fortbildungen, die meinen Blick auf Hund, Körper und Lernen zunehmend erweitert und geschärft haben. Als größere Fortbildung begann ich 2018 Mit der Ausbildung zum Tierheilpraktiker beim BTB

Noch eine Hundeseite?

…aber etwas anders

Ich habe eine klare Intention. Ich will nicht alles bis ins kleinste Detail zum hundertsten Mal herunterbeten. Ich will keine hochtrabenden Abhandlungen verfassen und keine Texte schreiben, die gut klingen, aber im Alltag niemandem helfen. Mir geht es um den Hund und um das Zusammenleben mit ihm im echten Leben.

Ich schreibe für den Alltag. Für Situationen, die jeder Hundehalter kennt. Für Probleme, die nicht theoretisch sind, sondern morgens im Flur, draußen auf dem Spaziergang oder abends im Wohnzimmer entstehen. Mein Ziel ist es, Dinge einfach und verständlich zu formulieren. Nicht banal, sondern klar. Auch wenn genau das oft schwieriger ist als komplizierte Fachtexte zu schreiben.

Ich spreche dabei natürlich Hundehalter an, aber genauso Menschen, die es einmal werden wollen oder noch unsicher sind, wie sie anfangen sollen. Menschen, die Fragen haben, ohne schon alle Antworten zu kennen. Ich richte mich nicht an eine bestimmte Altersgruppe. Erfahrung, Alter oder Vorwissen spielen keine Rolle.

Bei mir ist jeder willkommen, der bereit ist, hinzuschauen, nachzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Nicht perfekt, sondern ehrlich. Nicht dogmatisch, sondern praxisnah. Der Hund steht im Mittelpunkt, nicht die Methode.

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